Eis und Schneematsch auf der Strecke
Unser diesjähriger Ultra stellte wirklich alle vor große Herausforderungen: Die winterlichen Bedingungen auf der Strecke verlangten sowohl den Läuferinnen und Läufern, als auch dem gesamten Orga-Team einiges ab. Nach Jahren mit fast schon frühlingshaften Winter-Ultras war das eine eindrucksvolle Erinnerung daran, daß im Januar eben doch noch tiefster Winter sein kann. ❄️

Umso erfreulicher war es, daß sich 553 Starterinnen und Starter nicht davon abhalten ließen, an die Gänsbrüh zu kommen um sich den anspruchsvollen Verhältnissen zu stellen. Das verdient größten Respekt – starke Leistung von allen Beteiligten, ob gefinisht oder nicht! 💪
Für beste Stimmung entlang der Strecke sorgte die Musik – unter anderem auch privat am Opel-Zaun organisiert (eine super Sache!). Gerade auf den schweren, kräftezehrenden Runden war das für viele eine echte Durchhalte-Motivation!
Zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer waren mit großem Engagement im Einsatz, um unser Laufevent für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu etwas ganz Besonderem zu machen. Ohne sie wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich – herzlichen Dank für euren Einsatz! 🙌



Maurice Moufang läuft allen davon…
Maurice Moufang (SG Stammheim Laufteam) ließ sich von den winterlichen Verhältnissen nicht beeindrucken. Der 38-Jährige verbesserte bei seinem zweiten Ultra seine Vorjahreszeit um mehr als 28 Minuten und gewann in starken 3:25:32h mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg. Dominik Meier (Team Leistungsdiagnostik.de) beschenkte sich einen Tag vor seinem 35. Geburtstag selbst mit einer persönlichen Bestzeit von 3:27:46h und Rang zwei. Dritter wurde Johannes Minet (Spiridon Frankfurt) in 3:34:31h.
…und Joanna Tallmann kratzt am Streckenrekord
Als Gesamtsechste lief Joanna Tallmann (LG Rhein-Wied) ins Ziel – und war damit schnellste Frau. Ihre 3:37:56h sind bei diesen Bedingungen beeindruckend, denn sie lag damit nur knapp über 5Min über dem zehn Jahre alten Streckenrekord von Tinka Uphoff.
Aber auch dahinter wurde stark gelaufen: Laurine Freitag (LGV Marathon Gießen) kam als Gesamtzehnte ins Ziel und stellte mit 3:47:50h eine persönliche Bestzeit auf. Felicia Müller (DK Bank Runners) feierte bei ihrem Ultra-Debüt mit 3:53:57h direkt Platz drei bei den Frauen.


Der RLT Rodgau gratuliert allen 331 Startern und Starterinnen, die diesen harten Ultra geschafft haben!
Spiridon Frankfurt in der Mannschaftswertung nicht zu toppen
In der Männer-Mannschaftswertung setzte sich Spiridon Frankfurt 1 mit Johannes Minet, Florian Kaltenbach und Christoph Lux in 11:22:20h durch. Bei den Frauen gewann ebenfalls Spiridon Frankfurt mit Charlotte Isabel-Damm, Ayline Heller und Silke Herrmann in 13:34:53h. Schön für den gastgebenden Verein: Das Frauenteam des Rodgau-Lauftreffs mit Sabine Beck, Annett Schäfer und Bärbel Fischer durfte sich über Platz zwei freuen.
Danke an alle, die es möglich machen
Wir bedanken uns herzlich bei allen Läuferinnen und Läufern, beim Bürgermeister Max Breitenbach und der Stadt Rodgau, sowie bei den treuen Sponsoren: Sparkasse Langen-Seligenstadt, MAINGAU Energie, Fraport AG, sebamed und AEROBEE.
Auch bei diesem Lauf wurden wir professionell unterstützt von go4it-foto dem offiziellen Fotoservice unseres Ultralaufs.
Unsere Links zum Event:
Die Bildergalerie zum 26. Ultra ist online! Viel Spaß beim Anschauen!
Impressionen






Und zum Schluss die Statistik
| 720 | Voranmeldungen, |
| 30 | Nachmeldungen, also insgesamt |
| 750 | Meldungen. Davon sind |
| 177 | nicht angetreten, d.h. am Start waren |
| 553 | Läuferinnen und Läufer, davon sind |
| 222 | ausgestiegen und |
| 331 | nach 50 km im Ziel angekommen. |